News vom 14.08.2008
Schlamperei beim Bau eines Druckwasserreaktors
Nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace wird beim Bau des ersten Europäischen Druckwasserreaktor (EPR) in Finnland geschlampt. Greenpeace fordert den französischen Atomkonzern Areva auf, den Bau sofort zu stoppen. Aus technischen Schriftstücken geht hervor, dass für Schweißarbeiten an dem EPR rund ein Jahr lang keine Genehmigung vorgelegen haben soll. Die Organisation warf den Bauherren vor, dass noch immer unqualifizierte Mitarbeiter über die Schweißarbeiten wachen würden. Areva erklärte, die nötigen Vorkehrungen getroffen zu haben, um den Anforderungen der Atomaufsicht in Finnland zu entsprechen. Jedoch hatte es unlängst auf der Baustelle für den Druckwasserreaktor gebrannt und nur wenige Monate nach dem Baubeginn 2005 gab es Probleme mit dem Beton. Nun soll der EPR nach mehreren Verzögerungen 2011 ans Netz gehen.



