News vom 18.07.2010

Nach elfmonatiger Zwangspause siegt Caster Semenya wieder

Experten zweifelten sehr lange an dem Geschlecht der 800-Meter-Weltmeisterin Caster Semenya, sodass sie elf Monate lang auf eine Starterlaubnis warten musste. Jetzt ist Semenya wieder zurück und siegt gleich beim Meeting in Lappeenranta in Finnland. Zu ihrem Sieg sagte die 19-jährige Südafrikanerin: „Es war hart, weil ich überhaupt nicht mehr an Wettbewerbe gewöhnt bin.“ In Finnland lag ihre Zeit beim Comeback bei 2:04,22 Minuten. Damit lag sie noch weit hinter ihrer Bestmarke von 1:55,45 Minuten. Diese Zeit lief Semenya beim WM-Sieg 2009 im Berliner Olympiastadion. Deprimiert war sie aber wegen der erreichten Zeit nicht „Es war hart, elf Monate auf die Resultate zu warten. Ich hab zu Gott gebetet, dass er mich wieder auf die Laufbahn bringt,“ sagte sie. Starten konnte Caster Semenya, da in der vergangenen Woche der Weltverband endlich ihr Geschlecht bestätigte. Semenya hofft nun, dass sie beim Berliner Istaf am 22. August starten darf. Das steht aber noch in den Sternen, denn laut Meeting-Direktor Gerhard Janetzky ist Semenya fürs Istaf noch zu leistungsschwach. Ein Comeback auf der Weltbühne des Sports ist spätestens für Oktober bei den Commonwealth-Spielen in Neu Delhi geplant.

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