News vom 12.08.2010
Russischer Finalist stirbt bei Schwitz-WM
Bei der Schwitz-WM in Finnland starb ein russischer Finalist bei 110 Grad an schweren Verbrennungen. Wladimir Ladyschenksi aus Nowosibirsk konnte ganze sechs Minuten in der Höllenhitze von 110 Grad aushalten. Er kämpfte als Finalist um die Sauna-Weltmeisterschaft in Heinola.
Als man während des Finales die Saunatüren öffnete, brachen Ladyschenski, der 2009 bei der WM Dritter war, und der Vorjahressieger Timo Kaukonen zusammen. Ihnen hing bereits die Haut in Fetzen an ihren Körpern und beide erlitten schwere Verbrennungen. ZU dieser Zeit herrschten in der Sauna bereits 110 Grad und es wurde alle dreißig Sekunden ein neuer Aufguss gemacht. Gewinner sollte der werden, der es am längsten in der heißen Sauna aushalten kann. Nach sechs Minuten kam dann der Kollaps und die Rettungskräfte bargen beide Finalisten schwerverletzt. Ladyschenski starb kurze Zeit später im Krankenhaus. Sein Gegner, der bereits fünffacher Sauna-Champion ist, wurde stationär behandelt.
Entsetzt über den Vorfall waren nicht nur die anderen 133 Teilnehmern aus 15 Ländern, unter denen sich auch neun Männer und drei Frauen aus Deutschland befanden. Auch die Veranstalter zeigten sich bestützt und brachen die WM sofort ab. Gegenüber der Presse beteuerte der Organisator Ossi Arvela, dass alle Sauna-Sportler das vorgeschriebene ärztliche Attest vorgelegt hätten. Ferner seien auch die seit der ersten WM 1999 aufgestellten Regeln alle eingehalten worden. Inzwischen hat die Polizei ihre Ermittlungen aufgenommen.



